Fragen & Antworten

Häufige Fragen und Antworten (FAQ)



1. Was kostet mich der Wechsel des Stromanbieters?
2. Muss ich meinem bisherigen Stromanbieter kündigen?
3. Welche Änderungen ergeben sich durch den Wechsel?
4. Was passiert im Insolvenz- oder Konkursfall des Stromanbieters?
5. Wie läuft der Stromanbieterwechsel ab?
6. Wie lange dauert der Wechsel des Stromanbieters?
7. Was gibt es beim Ausfüllen des Wechselantrags zu beachten?
8. Können auch Mieter den Stromanbieter wechseln?
9. Werden mir die gezahlten Abschläge zurückerstattet?
10. Kann man auch mit einer Nachtspeicherheizung wechseln?
11. Muss ich meinen aktuellen Zählerstand aufschreiben?



Was kostet mich der Wechsel des Stromanbieters?

Sie brauchen als Verbraucher im Wechselfall keinerlei Zusatzkosten einzukalkulieren, weil Sie als Kunde den Stromanbieter kostenlos wechseln können.

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Muss ich meinem bisherigen Stromanbieter kündigen?

Nein, Sie sollten die Kündigung lieber dem neuen Stromanbieter überlassen, weil dieser abschätzen kann, wann ein Wechsel durchgeführt werden kann. Wenn Sie keinen bestimmten Termin angeben, erfolgt die Kündigung meistens zum nächstmöglichen Termin. Sollten Sie ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen wollen, können Sie dies auf dem Antrag entsprechend vermerken.

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Welche Änderungen ergeben sich durch den Wechsel?

Für Sie als Kunden ergeben sich durch den Wechsel des Anbieters nur wenige Änderungen. Sie erhalten Ihre Stromrechnungen von einem neuen Stromanbieter und zahlen in Zukunft auch die Abschläge an dieses Unternehmen. Der regionale Netzbetreiber führt weiterhin die regelmäßig anstehenden Wartungsarbeiten durch. Am Stromzähler muss ebenfalls nichts geändert werden. Sie werden weiterhin durch das regionale Stromnetz mit Strom versorgt. Der neue Anbieter übernimmt lediglich die Aufgabe, den von Ihnen verbrauchten Strom in das regionale Gesamtnetz einzuspeisen. Für die Durchleitung zahlt er dem regionalen Netzbetreiber ein Nutzungsentgelt. Sie werden als Verbraucher kontinuierlich mit Strom versorgt, weil es zum Schutz der Kunden ein Stromversorgungsgesetz gibt, das den regionalen Stromversorger dazu verpflichtet, die Stromversorgung nicht zu unterbrechen.

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Was passiert im Insolvenz- oder Konkursfall des Stromanbieters?

Auch in solchen Fällen brauchen Sie nicht zu befürchten, dass die Stromversorgung zeitweise unterbrochen wird. Der regionale Stromversorger ist auch dazu verpflichtet, Sie mit Strom zu versorgen, wenn der neue Stromanbieter seinen Verpflichtungen aus unterschiedlichen Gründen nicht nachkommen kann. Sie brauchen folglich keine Angst zu haben, eines Tages im Dunkeln zu sitzen!

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Wie läuft der Stromanbieterwechsel ab?

Der Wechsel des Stromanbieters ist kinderleicht. Für Sie als Verbraucher entstehen dabei keinerlei Risiken, weil die durchgehende Stromversorgung durch das Stromversorgungsgesetz immer gewährleistet ist. Sie füllen nur einen Wechselantrag aus und schicken ihn dem von Ihnen ausgesuchten Stromversorger zu. Der Wechsel wird nun automatisch durchgeführt und Sie brauchen nur noch abzuwarten. Das neue Unternehmen kümmert sich auch um die Kündigung Ihres alten Versorgers.

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Wie lange dauert der Wechsel des Stromanbieters?

Die Umstellungsphase dauert nach der Antragstellung durch gesetzlich festgelegte Fristen zwischen sechs und acht Wochen. Hierbei wirken sich auch die Kündigungsfristen Ihres alten Anbieters aus, wodurch sich der Anbieterwechsel in manchen Fällen etwas verzögern kann.

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Was gibt es beim Ausfüllen des Wechselantrags zu beachten?

Der Wechsel des Stromanbieters kann nur durchgeführt werden, wenn der Wechselantrag vollständig und korrekt ausgefüllt wurde. Der neue Anbieter benötigt für den Wechsel Ihre persönlichen Angaben und ein paar weitere Informationen. In diesem Zusammenhang sind vor allem der Name Ihres alten Stromversorgers, die Kundenummer, die Nummer Ihres Stromzählers und der aktuelle Zählerstand wichtig. Wenn Sie wünschen, dass Ihr Stromtarif zu einem bestimmten Zeitpunkt umgestellt wird, sollten Sie diesen Termin auch im Antrag angeben. Sollte kein Wunschtermin genannt werden, wird der Anbieter in der Regel zum nächstmöglichen Termin gewechselt. Meistens können Sie die benötigten Angaben der letzten Rechnung Ihres alten Stromversorgers entnehmen.

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Können auch Mieter den Stromanbieter wechseln?

Als Mieter haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, den Stromanbieter selbst auszusuchen. Wenn Sie Ihre Stromrechnung persönlich zugestellt bekommen, müssen Sie Ihren Vermieter nicht einmal über den Wechsel unterrichten. Wenn jedoch Ihr Vermieter die Rechnungen bekommt und Sie die Monatsabschläge mit der Miete an ihn zahlen, müssen Sie den Vermieter darüber informieren, dass Sie beabsichtigen, den Stromanbieter zu wechseln.

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Werden mir die gezahlten Abschläge zurückerstattet?

Im Fall eines Wechsels bekommen Sie von Ihrem alten Stromanbieter eine Abschlussabrechnung, der Sie sämtliche Details zum Stromverbrauch entnehmen können. Darin finden Sie Angaben zu Ihrem Verbrauch vor der Umstellung und zu Ihren bisherigen Abschlagszahlungen. Wenn Sie Ihrem alten Anbieter zu viel gezahlt haben sollten, hat er den Differenzbetrag zurückzuerstatten.

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Kann man auch mit einer Nachtspeicherheizung wechseln?

Nein, in diesem Fall ist der Wechsel des Stromanbieters leider noch nicht möglich. Dies liegt vor allem daran, dass nur der regionale Stromversorger die Möglichkeit hat, einen Nachtstromtarif anzubieten. Außerdem muss in diesem Fall meistens ein Zweittarifzähler montiert werden. Der neue Stromanbieter würde in dem Fall nicht mehr zwischen Tag- und Nachtstrom unterscheiden und Sie als Verbraucher würden folglich zu jeder Tageszeit den vertraglich vereinbarten Strompreis zahlen. Somit würden Sie für Ihren Stromverbrauch mehr zahlen als bei Ihrem regionalen Stromanbieter, der bei der Stromversorgung zwischen dem am Tag und in der Nacht verbrauchten Strom unterscheidet.

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Muss ich meinen aktuellen Zählerstand aufschreiben?

Es ist ratsam, den aktuellen Zählerstand zu notieren und an den Stromanbieter weiterzuleiten, wenn Sie umziehen, wenn der Strompreis erhöht wird oder wenn Sie wechseln. Den exakten Wechseltag teilt Ihnen der neue Anbieter rechtzeitig mit. Nur dadurch kann eine tagesgenaue Abrechnung gewährleistet werden.

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