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Ihre Gasrechnung ist bestimmt zu hoch

Seit der Einführung der Deregulierung des Gasmarktes kann jeder Verbraucher den Gasanbieter frei wählen. Natürlich wird die Gasversorgung während eines Anbieterwechsels aufrechterhalten. Auf unserer Seite können Sie mit dem kostenlosen Gasrechner die aktuellen Gastarife vergleichen, was Ihnen den Wechsel erleichtert. Der Wechsel beinhaltet für Sie als Verbraucher keinerlei Risiko, wenn Sie nach dieser Reihenfolge vorgehen: Erst die Tarife vergleichen, dann den Anbieter wechseln(.de), Geld sparen und zusätzlich auch noch 1000 webmiles einstreichen.

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So entsteht Erdgas

Erdgas zählt wie Kohle und Öl zu den fossilen Energieträgern. Der natürliche Entstehungsprozess von Erdgas setzte vor Millionen Jahren ein und dauert bis in die heutige Zeit an. Ausgangsstoffe sind organische Substanzen mit pflanzlicher und tierischer Basis.

Das meiste derzeit verfügbare Erdgas ist vor 15 bis 600 Millionen Jahren wie folgt entstanden: Abgestorbene Mikroorganismen, Algen und Plankton, die sich auf dem Meeresgrund ablagerten, wurden von undurchdringlichen Erd- und Gesteinsschichten abgedeckt. Durch die abgeschlossene Luft und den hohen Druck des sich nach und nach aufschichtenden Gebirges wurde ein chemischer Prozess in Gang gesetzt, wobei die organischen Substanzen in Kohlenwasserstoffe umgewandelt wurden.

Erdgas und Erdöl treten häufig zusammen auf. Mit dem steigenden Druck bildete sich im Gegensatz zu den schwereren Kohlenwasserstoffen immer mehr Erdgas. Durch das Gewicht der sich überlagernden Erd- und Gesteinsschichten senkte sich das zunehmend zusammengepresste Muttergestein immer weiter ab. Dabei wurde Erdöl und / oder Erdgas durch Risse und Höhlen herausgepresst und stieg in höhere, durchlässige Gesteinsschichten. Es wanderte bis zu einer Stelle empor, an der das lockere Gestein von undurchdringlichen Schichten wie Ton abgelöst wurde.



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Zur Erdgassuche

Es gibt vier Verfahren für die Suche nach Erdgas, die von Geologen, Geophysikern und Geochemikern entwickelt wurden.

- Seismisches Verfahren: Messung mit Schallwellen - Gravimetrisches Verfahren: Messung von Anomalien der Schwerkraft
- Erdmagnetisches Verfahren: Messung von magnetischen Kraftfeldern
- Geoelektrisches Verfahren: Untersuchung der elektrischen Eigenschaften des Untergrunds. Dieses Verfahren ist am ungenauesten und wird nur sehr selten eingesetzt.

Am häufigsten kommt die seismische Messung zum Einsatz, wobei die Tatsache genutzt wird, dass Schallwellen den Untergrund durchdringen. Man unterscheidet zwischen zwei seismischen Verfahren: der Reflexionsseismik und der Refraktionsseismik.

Bei der Reflexionsseismik wird nach dem Echolot-Prinzip vorgegangen. Die an der Erdoberfläche erzeugten Schwingungen werden unterirdisch an Schichtgrenzen fast vertikal reflektiert und an der Erdoberfläche aufgezeichnet. Bei der Refraktionsseismik beobachtet man hingegen diejenigen Wellenstrahlen, die sich im Untergrund brechen und sich teils parallel zur Erdoberfläche ausbreiten. Jede Erschütterung erzeugt reflektierte und refraktierte Wellen und allein die Messgeometrie entscheidet, welche Wellen aufzuzeichnen sind.



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Der Weg zum Verbraucher

Das geförderte Erdgas wird im Untergrund zwischengespeichert und in erster Linie über Pipelines abtransportiert. In Europa gibt es ein dichtes Netz aus Rohrleitungen, das dem Stromerzeugernetz vergleichbar ist und bis zu den Anschlüssen der Haushalte reicht.



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Die Zusammensetzung von Erdgas

Erdgas besteht in erster Linie aus Methan, dem einfachsten Kohlenwasserstoff, der sich aus einem Atom Kohlenstoff und vier Atomen Wasserstoff zusammensetzt. Im Erdgas befinden sich abhängig von seiner Herkunft geringe Mengen Propan und Butan sowie Stickstoff, Kohlendioxid und Helium. Deshalb ist Erdgas der wichtigste Rohstoff, um Helium zu gewinnen.

Methan hat im Vergleich zu den schwereren Kohlenwasserstoffen den höchsten Wasserstoffanteil. Deshalb beinhaltet das Abgas der Erdgasanlagen viel Wasserdampf und recht wenig Kohlendioxid (CO2). Dies hat neben der guten CO2-Bilanz noch einen Vorteil:

Durch die Brennwerttechnik von modernen Gasheizungen kann noch viel Energie aus dem Abgas gewonnen werden. Dazu wird das Abgas von etwa 165 Grad auf 40 Grad abgekühlt. Dabei kondensiert der Wasserdampf und Energie setzt sich frei. Technisch ergibt sich noch ein weiterer Vorteil: Die Abgase sind so kalt, dass ein Rohr aus Kunststoff für die Ableitung reicht. Das Wasser wird in die Kanalisation abgegeben.

Ölheizungen können auch mit einer Brennwertanlage versehen werden, dabei ergeben sich jedoch zwei Nachteile: Zum einen gewinnt man viel weniger Energie, weil Ölabgase mehr Kohlendioxid und weniger Wasserdampf enthalten. Dazu kommt, dass Öl auch noch zu einem geringen Teil aus Schwefel besteht. Folglich entsteht bei der Ölverbrennung Schwefeldioxid, das sich durch das einkondensierte Wasser löst. Dabei bildet sich wiederum korrosive Säure, die vor der Ableitung in die Kanalisation zu neutralisieren ist.

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Weniger Umweltbelastungen durch Erdgas

Da die Abgase von Erdgas wesentlich weniger CO2 als die anderen fossilen Energieträger enthalten, wird weniger schädliches Treibhausgas verbreitet. Durch die Brennwerttechnik kann man eine hohe Brennstoffausnutzung erreichen. Da Erdgas kein Schwefel enthält, kann sich dabei keine schweflige Säure bilden. Diese würde die Abgasanlage beschädigen und sich in der Atmosphäre negativ auf die Bildung des sauren Regens auswirken.



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Vorteile für den Verbraucher

Der Einsatz von Erdgas bietet neben der Schonung der Umwelt Vorteile für die Verbraucher. Dieser Rohstoff ist bequem zu handhaben und steht immer zur Verfügung. Erdgas ist leichter als Luft und dadurch sicher: Bei einem Leck kann es sich nicht wie Öl in Kellern sammeln. Es ist auch relativ zündsicher: Es entzündet sich erst bei einer Temperatur von 600 Grad Celsius und damit später als Benzin oder Heizöl. Dadurch verringert sich die Gefahr, dass es sich selbst entzündet.

Dazu kommt, dass eine Gasheizung platzsparend ist, da die Heizgeräte klein sind und man keine Vorratsbehälter benötigt. Häufig kann man sie unter dem Dach montieren. Man braucht auch keinen teuren Schornstein, sondern lediglich ein Kunststoffrohr.

Ebenso wie beim Strom können die Verbraucher den Erdgasversorger frei wählen. Der Wechsel erfolgt ganz einfach und die Versorgungssicherheit bleibt bestehen.

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Die Zukunft von Erdgas

Die derzeit nachgewiesenen Vorkommen werden für die nächsten 70 Jahre reichen. Wenn man die noch nicht gefundenen Vorkommen dazunimmt, kann man von einer gesicherten Versorgung von etwa 130 Jahren ausgehen.

Hinzu kommen die noch nicht einschätzbaren Mengen einer anderen Methanquelle: Auf dem Grund der Ozeane befinden sich riesige Mengen einer Mischung aus Methan und Wasser, die bisher noch nicht abgebaut wurde. Auch Biogas besteht aus Methan. Gas kann folglich auch in der Zukunft eingesetzt werden.

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